VON QUYNH ANH, ANASTASIA UND GIUSEPPE
Nun sind wir schon 3 Tage in Shanghai und wir haben uns schon ziemlich gut eingelebt. Wir standen wie immer um 6 Uhr auf und gingen zum Frühstück, danach folgte eine Besprechung, wir haben uns noch mal den Songtext angeschaut für unseren Auftritt. Anschließend ging es in den Unterricht der zehnten Klassen. Wir waren sehr überrascht, wie der Unterricht in China aufgebaut ist. Die Art und Weise, wie die Lehrer unterrichten und die Schüler lernen, unterscheidet sich sehr von dem, was wir in Deutschland gewohnt sind. Die Lehrer in China führen ausschließlich Frontalunterricht und die Schüler melden sich nicht, sondern werden aufgefordert. Nach einer Unterrichtsstunde ging es dann zur offiziellen Begrüßung. Wir waren überwältigt von der aufwendigen Begrüßung. Alle Schüler standen gerade vor dem Podium, die Nationalflagge wurde gehisst und es folgten Reden und ein Geschenkeaustausch von beiden Seiten. Für uns war es ein sehr aufregender Moment, vor hunderten Schülern zu stehen und vor ihnen auch noch zu singen. Unserer Meinung nach haben die Chinesen in dem Punkt Gastfreundlichkeit ein großes Lob verdient. Mittags ging es dann in das deutsche Energiezentrum (GECC=German Energy Center and College, ein Gemeinschaftsunternehmen mehrerer deutscher Technologiefirmen). Wir haben dort verschiedenste neuentwickelte Technologien kennengelernt, die die Energie effizient einsetzen. Diese neuen Technologien verbrauchen nur wenig Energie und verringern den CO2-Ausstoß. Im Folgenden mussten wir in Gruppenarbeit mit den chinesischen Partnerschülern Plakate gestalten zu den verschiedenen Technologien wie Wärmedämmung, Bodenwärme, Blasthermometer und Wasserersparnisse.
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